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Media Relations mit strategischem Anspruch

In Kürze
Media Relations sind mehr als Pressearbeit. Sie machen Themen relevant, Führungspersönlichkeiten sichtbar und Unternehmen anschlussfähig für öffentliche Debatten. Fink & Fuchs entwickelt Media Relations strategisch, journalistisch fundiert und mit klarem Blick auf Relevanz, Reputation und Sichtbarkeit.

Media Relations sind ein zentraler Teil wirksamer PR: Sie machen Unternehmen, Themen und Führungspersönlichkeiten in relevanten Medien sichtbar, ordnen sie in aktuellen Debatten ein und stärken ihre Reputation.

Als PR-Agentur versteht Fink & Fuchs Media Relations nicht als reine Taktik, sondern als strategische Kommunikationsdisziplin. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Thema erscheint, sondern wie es erscheint, in welchem Umfeld es wahrgenommen wird und welchen Beitrag es zur Positionierung eines Unternehmens leistet.
Wirksame Pressearbeit beginnt für uns nicht beim Verteiler für den Versand von Pressemitteilungen. Sie beginnt bei der Frage: Welches Thema ist wirklich relevant und wie lässt es sich so entwickeln, dass Journalist:innen, Entscheider:innen und Stakeholder ihm Bedeutung beimessen?

Megaphone als Symbol für Media Relations

Definition: Was sind Media Relations?

Media Relations bezeichnen die professionelle und strategische Beziehungspflege zu Journalist:innen, Redaktionen und Medien. Ziel ist es, Themen so aufzubereiten und zu platzieren, dass sie redaktionell relevant werden und zur Sichtbarkeit sowie Glaubwürdigkeit eines Unternehmens beitragen – auch in KI-Suchen. Dabei spielen sowohl Agenda Surfing als auch Agenda Setting eine wichtige Rolle: Beim Agenda Surfing werden aktuelle gesellschaftliche, wirtschaftliche oder politische Diskussionen kommunikativ aufgegriffen und mit den eigenen Themen verknüpft. Agenda Setting bedeutet, selbst Themen zu setzen und Impulse in die öffentliche Debatte einzubringen, zum Beispiel durch eigene Studien.

Im Unterschied zu rein operativer Pressearbeit geht es bei Media Relations nicht nur um einzelne Veröffentlichungen. Es geht um:
  • den Aufbau belastbarer Medienbeziehungen
  • die Entwicklung relevanter Themen
  • die Positionierung von Sprecher:innen
  • das Aufgreifen aktueller Debatten im Sinne des Agenda Surfing
  • das aktive Setzen von Themen im Sinne des Agenda Setting
  • der Aufbau von Vertrauen für Unternehmen, Marken und Führungspersönlichkeiten
  • und die dauerhafte Präsenz in Fach-, Wirtschafts- und Leitmedien.

Für Fink & Fuchs sind Media Relations ein wesentlicher Hebel für wirksame Pressearbeit: Sie übersetzen Unternehmenskommunikation in öffentliche Relevanz und schaffen Anschlussfähigkeit an den medialen Diskurs.

Einordnung: Media Relations als Teil moderner PR

PR umfasst die gesamte Kommunikation eines Unternehmens mit seinen relevanten Öffentlichkeiten. Media Relations sind ein zentraler Teil davon – mit Fokus auf journalistische Medien und redaktionelle Sichtbarkeit.

Doch moderne Medienarbeit ist komplexer geworden. Redaktionen arbeiten unter hohem Zeitdruck, Themen müssen stärker zugespitzt sein, und klassische Produktbotschaften reichen nicht mehr aus. Wer heute mit Pressearbeit Wirkung erzielen will, muss Themen größer denken.

Das ist der zentrale Ansatz von Fink & Fuchs: Wir entwickeln Themen von der Funktions- zur Bedeutungsebene. Diese Thementranszendenz ist für uns der Schlüssel zu erfolgreicher Media Relations-Arbeit.

Das bedeutet:
Wir kommunizieren nicht nur, was ein Produkt, eine Lösung oder ein Unternehmen macht. Wir zeigen, warum das Thema relevant ist – für Märkte, Branchen, Gesellschaft, Regulierung, Wettbewerbsfähigkeit, Investor:innen oder Innovation.
So wird aus einer Funktion ein Diskussionsbeitrag, aus einer Unternehmensmeldung ein Medienthema, aus Expertise wird Sichtbarkeit mit Relevanz.

Zielsetzung: Was wirksame Pressearbeit leisten muss

Wirksame Pressearbeit hat ein klares Ziel: Sie soll nicht nur Präsenz erzeugen, sondern Wahrnehmung prägen.
Fünf Dinge, die gute Media Relations leisten:

Relevanz schaffen
Nur Themen mit erkennbarem Nachrichtenwert finden Gehör. Deshalb braucht es in der PR eine klare Perspektive, einen belastbaren Aufhänger und eine gute Einordnung.

Sichtbarkeit in den richtigen Medien aufbauen
Nicht jede Veröffentlichung ist gleich wertvoll. Entscheidend ist, in welchen Medien ein Unternehmen stattfindet: in Fachmedien, Wirtschaftsmedien, Leitmedien oder internationalen Titeln.

Reputation stärken
Redaktionelle Berichterstattung wirkt glaubwürdig. Wer in relevanten Medien sichtbar ist, gewinnt Vertrauen bei Kund:innen, Partnern, Talenten, Investor:innen und Multiplikator:innen. Und natürlich auch zunehmend bei KI-Suchanfragen.

Debatten mitgestalten
Media Relations sind besonders wirksam, wenn Unternehmen nicht nur reagieren, sondern Themen aktiv besetzen (Agenda Setting) und Diskussionen mitprägen.

Führungspersönlichkeiten positionieren
Gerade in innovationsgetriebenen Märkten brauchen Medien kompetente, glaubwürdige Stimmen. Deshalb gehören Media Relations und CXO-Positionierung für uns eng zusammen.

Unser Angebot: Media Relations von Fink & Fuchs

Als PR-Agentur für Innovationskommunikation unterstützt Fink & Fuchs Unternehmen dabei, Media Relations strategisch aufzubauen und operativ wirksam umzusetzen.

Strategische Themenentwicklung
Wir identifizieren Themen mit journalistischem Potenzial und entwickeln daraus anschlussfähige Kommunikationsansätze. Wir analysieren systematisch Diskurse, Debatten und Themenlandschaften. Mit KI-gestützten Analysekompetenzen beschleunigen wir Recherchen, werten große Informationsmengen effizient aus und erkennen Muster, Trends sowie aufkommende Themen in Echtzeit. Zudem unterstützt KI das Performance Tracking, Reporting-Prozesse sowie die strategische Priorisierung und qualitative Bewertung von Themen. So schaffen wir ein fundiertes, datenbasiertes Verständnis des Kommunikationsumfelds und eine belastbare Grundlage für wirksame Media Relations durch AI-enhanced Communications. Neben Media Relations unterstützt AI-enhanced Communications natürlich auch alle weiteren Disziplinen unseres Leistungsangebots, wie Technologie-, Unternehmens- und Politische Kommunikation.

Medienstrategie und Zielmedienplanung
Wir definieren, welche Medien, Formate und Redaktionen für ein Thema relevant sind – national, international, fachlich oder meinungsbildend. Wir entwickeln Aufhänger, Kommentare, Gastbeiträge, Interviews, Exklusivansätze und datenbasierte Themenangebote mit journalistischer Passung. Mit Hilfe des Thementranszendenz-Ansatzes werden Themen von der reinen Funktionsebene auf die Bedeutungsebene gehoben. So entstehen Narrative, die über die Produktkommunikation hinausgehen und auf öffentliche Debatten einzahlen.

Im Rahmen der Pressearbeit steuern wir Press Office, Medienanfragen, Platzierungen und Themenangebote und pflegen belastbare Beziehungen zu Journalist:innen. Wir arbeiten in vernetzten Teams, beraten proaktiv und reagieren schnell.

Media Relations Positionierungspyramide

CXO-Positionierung
Wir machen Vorstände, Geschäftsführer:innen und Fachsprecher:innen zu sichtbaren, anschlussfähigen Stimmen in den für sie relevanten Debatten. Für die Kommunikation von Innovationen sind Stimmen mit Haltung besonders wichtig: Sie erklären komplexe Technologien, schaffen Vertrauen und ordnen ihren Nutzen in einen gesellschaftlichen Kontext ein. Wie Top Level Positioning bei Fink & Fuchs funktioniert, erfahren Sie hier.

Internationale Media Relations
Wir denken globale Medienarbeit nicht als Übersetzung, sondern als strategische Anpassung an Märkte, Medienlogiken und Themenkontexte. Dabei arbeiten wir eng mit Agenturen und Netzwerken in den jeweiligen Ländern zusammen, denn wirksame Media Relations brauchen fundierte lokale Expertise, gewachsene Kontakte und ein tiefes Verständnis für die journalistischen Besonderheiten vor Ort.

Wirkungsorientierung
Wir messen Erfolg nicht nur an Clippings, sondern an Relevanz, Resonanz, Qualität der Platzierungen und ihrem Beitrag zur Reputation. Ein wichtiger Indikator für Erfolg ist der Share of Voice. Er beschreibt den Anteil der medialen Sichtbarkeit eines Unternehmens oder Themas im Vergleich zu relevanten Wettbewerbern oder anderen Akteuren im gleichen Themenfeld.

Beispiele und weiterführende Inhalte

Die Erfolge unserer Kunden sind in den Leitmedien sichtbar und sprechen für unsere Expertise:

Politische Kommunikation für innovative Energien
Wie wird aus einer komplexen Zukunftstechnologie ein relevantes Thema für Politik, Medien und Öffentlichkeit? Für Focused Energy und Gauss Fusion haben wir Fusionsenergie strategisch als Schlüsseltechnologie für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und den Industriestandort Deutschland positioniert. Mit gezieltem Agenda Setting, verständlicher Technologiekommunikation und politischem Stakeholder-Dialog konnten wir einen wirksamen Diskurs anstoßen: fast 1.000 Medienbeiträge, mehr als 2,5 Milliarden Reichweite und über 100 Gespräche mit politischen Entscheider:innen zeigen, wie Corporate und Public Affairs gemeinsam Innovationspotenziale sichtbar machen.
https://finkfuchs.de/projekte/cases/politische-kommunikation-fuer-innovative-energien/

Deutschland Digital – Die Zeit ist reif
Wie wird Digitalisierung vom abstrakten Zukunftsthema zur konkreten Bewegung? Für Cisco Deutschland haben wir die Initiative „Deutschland Digital“ kommunikativ begleitet und als Impulsgeber für die digitale Transformation positioniert. Mit einer integrierten Multi-Channel-Kampagne, Medien- und Influencer-Kommunikation, Content Hubs und aufmerksamkeitsstarken Projektanlässen wurden konkrete Best Practices sichtbar gemacht – von digitaler Bildung über Smart City bis Healthcare. Das Ergebnis: mehr als 30 angestoßene Projekte, über 100 neue Partner, mehr als 400 Clippings, rund 100 Millionen Medienreichweite und starke digitale Resonanz in relevanten Zielgruppen.
https://finkfuchs.de/projekte/cases/deutschland-digital-die-zeit-ist-reif/

Salesforce – Mit Agentforce zur Nr. 1 bei KI-Agenten
Wie wird aus einem neuen KI-Angebot ein marktprägendes Thema für den deutschen Mittelstand? Für Salesforce haben wir die Einführung von Agentforce strategisch kommunikativ begleitet und Deutschlandchef Alexander Wallner als glaubwürdige Stimme für die Ära autonomer KI-Agenten positioniert. Mit integrierter Medienarbeit, CXO-Kommunikation, LinkedIn-Positionierung, Influencer Relations, Events und einer Mittelstandsstudie entstand ein starker Diskurs rund um KI als Jahrhundertchance für Unternehmen. Das Ergebnis: rund 300 Veröffentlichungen in den ersten sechs Monaten, höchster Share of Voice im Wettbewerbsvergleich, fast eine Million LinkedIn-Impressions und mehr als 460 Millionen Gesamtreichweite.
https://finkfuchs.de/projekte/cases/salesforce-mit-agentforce-zur-nr-1-bei-ki-agenten/

Weitere Erfolge in Media Relations, PR und Beispiele wirksamer Pressearbeit zeigen diese Beiträge:

Strategische Media Relations und CXO-Positionierung
Wie Sichtbarkeit entsteht, wenn Themenarbeit und Personenkommunikation zusammenspielen.
https://finkfuchs.de/agentur/blog/beratungsserie-2-pr-agentur-20-media-relations-und-cxo-positionierung-fuer-wirksame-wahrnehmung/

Mittelständler in Top-Medien
Welche Faktoren Unternehmen brauchen, um in relevanten Medien glaubwürdig präsent zu sein.
https://finkfuchs.de/agentur/blog/mittelstaendler-in-top-medien-erfolgsfaktoren-fuer-starke-platzierungen/

Sichtbarkeit in Leitmedien
Warum starke Platzierungen Kontinuität, Timing und journalistische Passung erfordern.
https://finkfuchs.de/agentur/blog/so-werden-unternehmen-in-leitmedien-sichtbar/

Internationale Media Relations
Wie globale Innovationsgeschichten auch in internationalen Medien funktionieren.
https://finkfuchs.de/agentur/blog/internationale-media-relations-so-wirken-globale-innovationsgeschichten/

Medienarbeit mit Strategie und Leidenschaft
Warum erfolgreiche Pitches nicht aus Zufall, sondern aus Präzision und Erfahrung entstehen.
https://finkfuchs.de/agentur/blog/zwei-mit-einem-pitch-medienarbeit-mit-strategie-und-leidenschaft/

Media Relations auf Top-Niveau
Warum starke Medienarbeit belastbare Beziehungen, Erfahrung und ein tiefes Verständnis journalistischer Logiken braucht.
https://finkfuchs.de/agentur/blog/media-relations-auf-top-niveau-sind-kein-selbstlaeufer/

FAQs zu Media Relations, PR und Pressearbeit

Was ist der Unterschied zwischen PR und Media Relations?
PR umfasst die gesamte strategische Kommunikation eines Unternehmens. Media Relations konzentrieren sich auf die Beziehung zu Medien und Journalist:innen sowie auf redaktionelle Sichtbarkeit.

Was macht wirksame Pressearbeit aus?
Wirksame Pressearbeit schafft Relevanz, bringt Themen in die richtigen Medien, stärkt Reputation und zahlt auf strategische Kommunikationsziele ein.

Braucht es heute noch klassische Pressearbeit?
Ja – aber nicht in alter Form. Reine Versandlogik funktioniert immer seltener. Gefragt sind strategisch entwickelte Themen, gute Sprecher:innen und belastbare Beziehungen zu Redaktionen.

Wie kommt ein Unternehmen in Leitmedien?
Mit einem relevanten Thema, einer starken Perspektive, glaubwürdigen Stimmen und journalistisch passgenauer Ansprache. Leitmedienarbeit ist kein Zufallsprodukt.

Warum reicht Produktkommunikation oft nicht aus?
Weil Medien selten über Funktionen berichten, wohl aber über Relevanz. Wer Themen nur technisch erklärt, bleibt oft austauschbar. Wer sie in größere Zusammenhänge übersetzt, wird interessanter.

Welche Rolle spielen Journalist:innen-Beziehungen?
Eine große. Gute Themen allein reichen nicht immer. Vertrauen, Verlässlichkeit und Kenntnis redaktioneller Bedürfnisse sind entscheidend für erfolgreiche Media Relations.

Für wen lohnt sich professionelle Media Relations?
Für Unternehmen, die Reputation aufbauen, Führung sichtbar machen, Themenführerschaft entwickeln oder in Fach- und Leitmedien präsenter werden wollen.

Was macht eine gute PR-Agentur für Media Relations aus?
Eine gute PR-Agentur versteht Medienlogiken, erkennt relevante Themen, entwickelt starke Narrative und verbindet strategische Beratung mit exzellenter operativer Umsetzung.

Portrait
Ansprechpartnerin

Stefan Weigl

Key Account Director