re:publica 2018: "Tear down this Wall of Fake"

Wenn man sich in ein paar Jahren an 2018 erinnert, dann wird vielen der Begriff "Fake News" einfallen. Fake News haben sich zu einem bedrohlichen Mittel für Manipulation und Meinungsmache entwickelt. Diese Form der gezielten Desinformation kann unsere Meinungsfreiheit und die demokratischen Grundwerte bedrohen. 

Mit der „Wall of Fake“ – einer Wand mit 200 Fake News – wollten wir auf der re:publica 2018 die Besucher für diese bedenkliche Entwicklung sensibilisieren und mobilisieren. Die re:publica in Berlin ist die Konferenz rund um die Themen Web 2.0, Social Media und digitale Gesellschaft.

Besucher konnten ein Foto von sich als #fakenewsfighter machen und über Social Media teilen. Ihr ausgedrucktes Foto pinnten sie direkt an die Wand, um eine Falschnachricht zu verdecken. Ziel war es, zum Ende der re:publica die komplette Wall of Fake bedeckt zu haben. Wie man sieht, ließen die Besucher sich nicht zweimal bitten:

Parallel dazu wurden Menschen, die nicht vor Ort waren, aufgerufen, als #fakenewsfighter ihr Statement gegen Fake News  abzugeben. Auf einer Microsite gab es den digitalen Livestream und weitere Informationen dazu, wie Maßnahmen für Trusted Content gegen Fake News wirken können.

Die Aktion war ein voller Erfolg. Die Inhalte wurden zahlreich über Twitter, Facebook und Instagram geteilt und zum Ende der re:publica war die "Wall of Fake" komplett mit Fotos von über 500 "Fakenewsfightern" verdeckt: